Blick in die Ausstellung 

Ausstellungsorte:

30.08.2019 – 21.10.2019
Museum für Hamburgische Geschichte

Holstenwall 24
20355 Hamburg

Öffnungszeiten:
Montag 10 – 17 Uhr
Dienstags geschlossen
Mittwoch bis Freitag 10 – 17 Uhr
Samstag bis Sonntag 10 – 18 Uhr
(Karte)

27.10.2019 – 28.02.2020
Boberger Dünenhaus
Loki Schmidt Stiftung
Boberger Furt 50
21033 Hamburg

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag  9 – 13 Uhr
Sonn- und feiertags 11 – 17 Uhr
(Karte)

01.03.2020 – 30.06.2020
Fischbeker Heidehaus
Loki Schmidt Stiftung
Fischbeker Heideweg 43a
21149 Hamburg
(Karte)

 

Faszinierende Augenblicke aus dem Leben Loki Schmidts zeigt eine Ausstellung, die ab dem 28. August im Museum für Hamburgische Geschichte zu sehen sein wird.

Die Ausstellung besteht aus drei Stationen: LEHREN – FORSCHEN – SCHÜTZEN

In den drei Stationen der Ausstellung – mit einer Fläche von insgesamt ca. 150 m² – finden Sie u.a. ein Gewächshaus, sechs Forschungsfelder, Audio-Stationen mit Orginalton Loki, Originalexponate aus dem ehemaligen Wohnhaus der Schmidts, hundert Fotos sowie Zeichnungen und zwei Alben zum Blättern über Lokis Kindheit, Jugend und ihre Lehrerinnenzeit.

1. LEHREN – „Blumenwiese“

Kindheit, Schulzeit und auch ihre eigene Tätigkeit als Lehrerin haben Loki Schmidt geprägt. Den Blick auf die Natur und insbesondere die Pflanzen, den ihr ihre Eltern und Lehrer vermittelt haben, hat sie selbst als Lehrerin vertieft. Diese Station als Auftaktstation soll neben biografischen Informationen ihre grundsätzliche Sichtweise auf Natur vermitteln und den Besucher einladen, sich auch mal wie Loki auf den Boden zu den Blumen zu setzen oder zu bücken und sich mit den Pflanzen zu beschäftigen.

Die Besucher haben die Gelegenheit, in Fotoalben zu Loki Schmidts Kindheit und ihrer Lehrerinnenzeit zu blättern und werden aufgefordert, lebende Blumen selbst zu bestimmen und zu zeichnen. Mit einer „Forscherkarte“ kann man sich auf den weiteren Weg durch die Ausstellung machen.

2. FORSCHEN – „Laborfelder“

Getrieben von ihrer immerwährenden Neugier nutzte Loki Schmidt besonders in ihrer Bonner Zeit als Kanzlergattin die Gelegenheit, zahlreiche Kontakte unter anderem auch zu Wissenschaftlern herzustellen. Sie erfüllte sich ihren Kindheitstraum, als „Naturforscherin“ unterwegs zu sein und es zog sie in unterschiedliche Ökosysteme in oft abgelegene Landschaften auf fast allen Erdteilen. 

An dieser Station können die Ausstellungsbesucher Loki Schmidt auf ihrer ersten Forschungsreise nach Kenia, zur ältesten Wüsten-Pflanze in Namibia oder aber auch in die Antarktis begleiten. Weiterhin wird ihr „Brahmsee-Wildnis-Projekt“ vorgestellt und der Besucher darf selbst im „Atlas für Farn- und Blütenpflanzen“ forschen.

3. SCHÜTZEN – „Gewächshaus“

Der über lange Zeit beobachtete Artenrückgang ließ Loki Schmidt einfach keine Ruhe: Sie musste etwas tun. Dabei war es ihr ein besonderes Anliegen, die Artenkenntnis und das Wissen über Pflanzen auch für Laien verständlich und zugänglich zu machen.

Ein offenes Gewächshaus zeigt Loki Schmidts Weg als Pionierin des Natur- und Artenschutzes sowie die Fortsetzung ihrer Arbeiten durch die Loki Schmidt Stiftung und andere Institutionen, die heute ebenfalls ihren Namen tragen. Sie kümmerte sich nicht nur beispielhaft um die Finanzierung dieser Arbeiten, sondern vor allem auch um die Menschen, die sich dem Thema mit viel Herzblut in kleinen und großen Projekten widmen.

Vielleicht bin ich das typische Großstadthinterhofkind, dass uneingestandene Sehnsucht nach Grün und Pflanzen gehabt hat. Und danach, dass es endlich wieder anfängt zu wachsen draußen. Man kann alles so wunderschön miterleben , weil es noch so langsam vorangeht mit dem Vorfrühling: Man kann zugucken bei allem.

Frühling, Loki Schmidt